Heu wird knapp!

September 18, 2018
September 18, 2018 admin

Heu wird knapp!

Pferdebesitzern wird der Sommer 2018 noch bis ins nächste Frühjahr hinein in Erinnerung bleiben und zwar nicht nur wegen tropischen Nächten mit Caipirinha-Feeling. Extreme Hitze und Trockenheit haben fast überall für eine schlechte Ernte gesorgt, deren Auswirkungen wir zunehmend spüren werden. Die Pferdeweiden präsentieren sich statt in einem sattem Grün staubtrocken und braun und die Grasnarbe wird durch jeden Weidegang stark beansprucht. Viele Pferdehalter haben zum Schutz der Grasnarbe die Weidezeit begrenzt oder Füttern Heu auf der Weide zu und mussten somit jetzt schon auf ihre Wintervorräte zurückgreifen.

Tierfutter wird kostbar

Logisch, dass die anhaltende Dürre im Sommer zu steigenden Getreidepreisen führt. Aber es sind auch Pferdebesitzer, deren Tiere wenig oder gar kein Kraftfutter erhalten betroffen, denn auch die Heuernte ist vielerorts äußerst dürftig ausgefallen.

Der Kampf ums Heu

Wer seine Scheune gut gefüllt hat kann sich glücklich schätzen. Dagegen brauchen Pferdebetriebe die kein oder nur wenig eigenes Heu haben einen Plan. Die Nachfrage nach Heu ist nämlich schon jetzt riesig und treibt den Preis in die Höhe. Erst wenn im späten Frühjahr 2019 die neue Ernte eingefahren ist, wird sich die Lange hoffentlich wieder entspannen.

Reagieren statt spekulieren

Pferde sind auf eine Grundversorgung mit Heu angewiesen daran führt kein Weg vorbei. Rechnet man mit einer Menge von 1,5-2,0 kg/100kg Gewicht und Tag liegt man auf der absolut sicheren Seite. Pferdehalter die nach dieser Rechnung allerdings jetzt schon wissen, dass ihr Heu nicht reichen wird, sollten ab sofort Maßnahmen ergreifen, um die Vorräte zu strecken.

Heuersatz

Eine elegante Lösung ist natürlich der teilweise Ersatz von Heu durch Heucobs. Wer über das ganze Winterhalbjahr einen Teil des Raufutters durch Cobs ersetzt, hat auch im Frühling noch gut lachen. Mit dem eingesparten Heu können nämlich vorausschauende Pferdebesitzer ihren Tieren weiterhin eine strukturreiche Grundlage zu schaffen.

Merke: Wenn das Grundfutter teilweise ersetzt werden soll, können ein Kilogramm Cobs ein Kilogramm Heu ersetzen.

Heuersatz ist natürlich auch mit Luzernecobs möglich. Doch nicht nur das! Die hochwertigen Luzernecobs gleichen auch Mängel in der Proteinqualität, wie sie zum Beispiel bei überständigem Heu auftreten aus. Sportpferde die hart im Training stehen profitieren von Luzernecobs genauso wie tragende Stuten und natürlich Senioren, die ohnehin Schwierigkeiten beim Kauen haben.

So wird’s gemacht:

Heu- und Luzernecobs mit reichlich Wasser mischen und warten, bis die Pellets ihre Struktur verloren und restlos zerfallen sind. Im Winterhalbjahr muss man darauf achten dass die fertige Masse nicht eiskalt oder sogar gefroren verfüttert wird. Diese Gefahr besteht vor allem, wenn man die Portion fürs „Frühstück“ schon am Vorabend anmischt..

Stroh ist Gold wert

Natürlich ist auch die Strohernte dieses Jahr ein Desaster gewesen, dabei kann Stroh nicht nur als Einstreu sondern als Teil der Futterration eingesetzt werden. Stroh bringt Struktur in die Pferderation wenn Heu zur Mangelware wird und kann zusammen mit Heu- oder Luzernecobs eine absolut zufriedenstellende Ration ergeben.

Tipp:

Gutes Futterstroh macht satt und steigt nicht in den Kopf. Drei Kilogramm Stroh liefern etwa so viel Energie wie 1 Kilogramm Heu und das Pferd hat lange etwas zu knabbern. Vor allem Haferstroh enthält außerdem viele Mineralien und wird von Pferde geliebt.

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